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Fanprojekt Bremen beklagt rechtsgerichteten Vorfall am Weser-Stadion

In einer Pressemitteilung machte heute das Bremer Fanprojekt einen Vorfall öffentlich, bei dem mit Sturmhauben maskierte Personen Aufkleber mit rechtsgerichtetem Hintergund rund um das Weser-Stadion verklebten. Sollten euch derartige Aufkleber begegnen, zeigt Zivilcourage und überklebt sie! Bietet solch ewiggestrigen Personen keine Bühne!

Weserstadion und sonstwo, kein Platz für Nazis! Refugees welcome, immer und überall!

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

Am Sonntag, den 12. Juni gegen 7.00 Uhr tauchte eine 11köpfige Gruppe vermummt (grün-weiße Sturmmasken) und in schwarzer Kleidung vor dem OstKurvenSaal des Weser-Stadions auf. Die Personen posierten vor dem Stadion, fotografierten und filmten sich und verklebten Sticker, welche sich vorrangig gegen Flüchtlinge äußerten („Fuck refugees“).
Das Fan-Projekt Bremen ist seit 2006 in der Flüchtlingshilfe aktiv und hat sich dieser in den letzten Jahren verstärkt gewidmet. Dieses Engagement konnte bereits vielen Geflohenen bei ihrer Integration helfen und eine wichtige Perspektive gerade für minderjährige, unbegleitete Flüchtlinge bieten. Hier sind als Beispiele gemeinsame Fahrten von Werderfans und Flüchtlingen zu Spielen des SV Werder, Begegnungsveranstaltungen, Fußballturniere oder praktische Hilfen im Alltag der Flüchtlinge zu nennen. Viele Projekte werden in Kooperation mit dem SV Werder Bremen durchgeführt, welcher in der Integrationsarbeit intensiv und vielseitig aktiv ist.
Die Begegnungsstätte Fußball besitzt einzigartige Möglichkeiten, die nötige gesellschaftliche Integration von Geflohenen zu fördern und ihre sozialen Kontakte aufzubauen und zu stärken. Von Intoleranz und Fremdenhass einiger Menschen werden wir uns auf unserem fruchtbaren Weg ganz sicher nicht beirren lassen.
Wir möchten Sie bitten zu diesem Ereignis Öffentlichkeit herzustellen und über den Vorfall zu berichten. Grade in letzter Zeit haben die Aktivitäten von Rechtsextremisten in Bremen wieder zu genommen, wie das Beispiel der Mahnmalschändung an der Gedenkstätte Bunker Valentin zeigt.

Quelle: Facebook Post des Fanprojekt Bremen

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