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Saisonrückblick 15/16, Teil 6

Monate Mai und Juni

Mai, noch 3 Spieltage bis Saisonende und unser Team mitten im Abstiegskampf. Gerade in einer solchen Situation fällt es schwer, das Spiel gegen den VfB aus Stuttgart zu boykottieren. Die Terminierung auf einen Montag lässt uns aber keine andere Möglichkeit und so wird auf Gruppenebene konsequent boykottiert. Der Stimmung im Stadion tut das allerdings keinen Abbruch. Da auch unsere Mannschaft super aufgelegt ist und ein Tor nach dem anderen erzielt, am Ende sind es 6 an der Zahl, kann die Stimmung im Stadion mehr als überzeugen. Sollte sich halt keiner was drauf einbilden, dass es an den nicht anwesenden Ultras lag. Drei wichtige Punkte im Abstiegskampf sind uns jedenfalls sicher.

Vorletzter Spieltag in Köln, brütend heiß und man kann die Anspannung quasi spüren. Eigentlich recht ausgeglichenens Spiel, in dem der Gästeblock ab Minute 1 voll da ist und durchgehend und laut supportet. Als dann auch das 1:0 für Werder fällt, sind alle am Ausrasten. Die Freude hält leider nicht lange an. 3 Kölner stehen sich gegenseitig im Weg und dem daneben stehenden Vestergaard wird ein Foul angedichtet. Ziemlich bitter, wenn man bedenkt, dass man mit einem Sieg wichtige Schritte auf dem Weg zum vorzeitigen Klassenerhalt gemacht hätte. So bleibt es am Ende trotz super Leistung im Block beim 0:0.

Letzter Spieltag, alles entscheidendes Spiel zu Hause gegen Frankfurt. Gewinnen wir, sind wir gerettet, spielen wir unentschieden, heißt es Relegation, verlieren wir und gewinnt der VfB zeitgleich hoch, könnte es sogar direkt in Liga 2 gehen. Die Anspannung kaum auszuhalten. Mit allen möglichen Spruchbändern wurde sowohl Mannschaft als auch der Ostkurve klargemacht, dass es wirklich um alles geht und nur ein Sieg zählt. Entsprechend laut und geschlossen auch der Support. Werder besser, aber nicht mit dem Tor. Bis zur 88. Minute. Durch eine Coproduktion von Ujah und Papy landet der Ball irgendwie im Tor und wir sind gerettet! Frankfurt muss in die Relegation gegen Nürnberg und wir sind ein weiteres Jahr erstklassig.

Im Nachgang der Saison bleibt die Trainerdiskussion. Rechneten alle mit einem Ende der Ära Skripnik, musste am Ende Eichin etwas unterwartet gehen. Mit einem Nachfolger Baumann wird die Werder-Familie wieder ein Stückchen größer. Dem einen gefällt diese Tatsache, anderen nicht, wir werden sehen, was es uns bringt.

Was bleibt am Ende dieser nervenaufreibenden Saison zu sagen? Hoffentlich retten wir uns kommende Saison ein paar Spieltage früher!

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