Nur der SVW!

Unterwegs mit dem glorreichen Sportverein

Borussia Dortmund – Werder 2:2, Sa. 28.09.19, 81365 ZuschauerInnen (ca. 8500 Gäste)

Ja, es hat ein wenig gedauert mit dem Spielbericht. Aber ich hatte ja bereits nach dem Leipzig-Spiel erwähnt, dass ich erst mal bis zum 09.10. zu Hause ohne Internet sein werde. Glücklicherweise gibt es zumindest im Fan-Projekt Internet und so wurde heute das courAGe-Gruppentreffen (ihr merkt es schon, nach Monaten als ex-AntiDis haben wir endlich auch einen neuen Namen) genutzt, den Spielbericht schnell hochzuladen.

Apropos Fan-Projekt. Am Spieltag trafen wir uns bereits um kurz vor 9 eben dort, um die U18-Fahrt nach Dortmund ein wenig dazu zu nutzen, ins Gespräch zu kommen und die courAGe und unsere Projekte vorzustellen. Die Gespräche der Hinfahrt gestalteten sich dann jedoch deutlich kürzer als gedacht. Könnte allerdings auch an der Müdigkeit so ziemlich aller Mitfahrer*innen liegen. Wem will man es verübeln. Da spielt man schon erst Samstag Abend und doch fährt man früh morgens los. Beim Busquiz wurde unsererseits ein wenig in Erinnerungen geschwelgt. Wie alt wir doch sind. Nach ansonsten unspektakulärer Fahrt erreichten wir zur Mittagszeit das DFB-Museum, der ersten Station unseres heutigen Ausflugs.  Viele von uns verbinden ja eher negative Dinge mit dem DFB und ich würde lügen, wenn das Museum jetzt so viel wirklich positive Dinge zu bieten hätte. Die Nationalmannschaft wird dort schon wirklich eklig hart gefeiert. Wir genossen eher die Videosequenzen unter dem Titel „bittere Niederlagen“. Nichtsdestotrotz ist die Aufmachung mit wirklich vielen Trikots, Pokalen und sonstigen Gegenständen in Verbindung mit vielen Videos, Audiomitschnitten etc schon echt gut gemacht. Mit ein wenig klarerer Struktur, wie man sich im Museum fortbewegen sollte, und einem eigenen kritischen Blick auf das Dargebotene ist das schon okay. Auch die sportliche Betätigung kommt mit Fußballspielfeld und kleineren Geschicklichkeitsspielen nicht zu kurz.

Gegen 16 Uhr ging es dann nach kurzer Stärkung aber weiter zum Busparkplatz, wo auf das Eintreffen der Gruppen gewartet wurde. Was wäre der Herbst ohne Regen und so musste es natürlich genau jetzt in Strömen anfangen zu regnen. Spätestens auf der Straße zum Gästeblock war wohl jede*r durchnässt. Immerhin war der Einlass diesmal ein wenig anders organisiert, wodurch es nach meinem Empfinden deutlich schneller ging als sonst.  Aufgrund des Materialverbots (wer erinnert sich? schon beim Pokalspiel Anfang des Jahres war das Stadion so schlecht geheizt, dass man selbst mit ein paar Fackeln nachhelfen musste) waren die Kontrollen wohl teilweise ein wenig strenger. Lustig auch der Hinweis bereits in den Fanhinweisen, dass man für Krücken heute tatsächlich ein ärztliches Attest bräuchte. Bei mir waren die Kontrollen jedenfalls super entspannt. Nicht so entspannt die Lage im Block. Wenn sich alle Gruppen vorne in den schmalen Block 8 drängeln, wird es schnell kuschelig. Wenn dann die Ultra Boys auch noch erst nach Anpfiff eintreffen und sich noch zwischen drängeln wollen. Am Ende hat aber wohl jede*r einen Platz gefunden und mit zahlreichen Luftballons konnte ins Spiel gestartet werden. Einige Packungen Luftballons wurden wohl ebenfalls am Eingang einkassiert. Die Stimmung fand ich heute, gerade im Vergleich zu den letzten Spielen, eine Ecke besser und Lieder wurden schon sehr lange getragen. Auch auf dem Platz kein Vergleich zu Leipzig, spielten die Grün-Weißen heute doch wirklich mit und gingen sogar durch Rashica früh in Führung. Diese Führung wurde leider schnell wieder egalisiert. Auch in der Folge natürlich die Dortmunder schon die bessere Mannschaft, Werder aber immer mal wieder mit guten Chancen vor dem gegnerischen Tor. Nach weiteren Toren von Reus kurz vor der Halbzeit und Friedl etwa 10 Minuten danach hieß es am Ende nach 90 Minuten aber verdient 2:2. Dass ausgerechnet wir damit das einzige Team des Spieltags sind, das nicht auswärts gewonnen hat, schmälert die Leistung aber keineswegs. Nach Verabschiedung der Mannschaft ging es gut gelaunt mit ein bisschen Gesang zu den Bussen und auch zügig zurück nach Bremen. WB positionierte sich während des Spiels noch mit dem bekannten „Pro Samstag 15:30“-Banner gegen die Anstoßzeiten des heutigen Topspiels.

Die Heimseite ist mir außer durch das geschlossene Intro der Süd zu Spielbeginn und des ebenfalls bekannten „Willkommen im Westfalenstadion“-Banners sowie eines Spruchbandes pro Kennzeichnungspflicht für Polizist*innen in NRW sonst wieder mal nicht in Erinnerung geblieben.

Wir sehen uns in Frankfurt!

Spruchbänder heute:

“Pro Samstag 15:30” – Wanderers

weitere Fotos gibt es hier:

Wanderers